IAG-Chef Luis Gallego hält eine mögliche Übernahme von EasyJet unter den geltenden EU-Wettbewerbsregeln für kaum umsetzbar. Der Druck im Markt kommt von Castlelake, das EasyJet prüft, aber für jede Kontrolle über eine EU-Airline einen europäischen Partner oder eine komplexe Struktur bräuchte.
Für IAG bleibt der Fall vor allem ein Regulierungsproblem: Eine Transaktion mit einem grossen europäischen Carrier würde sofort Antitrust-Fragen auslösen, während nicht-EU-Investoren die Eigentums- und Kontrollregeln erfüllen müssen. Gallego nutzt den Fall zugleich, um eine Reform der europäischen Fusionsregeln zu fordern, nachdem IAG bei Air Europa bereits an Brüsseler Einwänden gescheitert ist.
Für den Sektor heisst das: Kapital ist verfügbar, Kontrolle bleibt eng begrenzt.