Ryanair verlor am 8. Juni 2026 seine Klage gegen die EU-Genehmigung von 130 Millionen Euro staatlichen Corona-Hilfen für italienische Airlines beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg. Das Gericht bestätigte die Rechtmäßigkeit der italienischen Beihilferegelung, die nur Airlines mit italienischer Betriebsgenehmigung zugute kam, und erklärte dies nicht diskriminierend. Die Entscheidung schließt eine wesentliche rechtliche Unsicherheit für die italienischen Hilfen und stärkt die Position der EU-Kommission bei der Genehmigung von Pandemie-Beihilfen. Ryanair muss die Entscheidung akzeptieren, kann jedoch noch vor dem Gerichtshof der Europäischen Union Berufung einlegen. Der Streit beendet einen langwierigen Rechtsprozess und sichert die finanzielle Basis für italienische Konkurrenten im europäischen Luftverkehr.