Lufthansa Group zieht ihre Kurzstrecken- und Kontinentalstruktur weiter straff. Die Kapazität wird dort gekürzt, wo es wirtschaftlich passt; der größte Teil der Konsolidierung im Europa-Verkehr soll bis spätestens 2028 abgeschlossen sein.
Im Kern geht es um Überlappungen im Netz von fünf Netzairlines und sechs Hubs. Frankfurt, München, Zürich, Wien, Brüssel und Rom teilen sich zahlreiche Einzugsgebiete, während deutsche Regionalflughäfen teils parallel an mehrere Drehkreuze angebunden sind. Ziel bleibt, jedes Catchment Area mindestens an ein Hub und damit an das Langstreckennetz anzubinden. Gleichzeitig laufen bereits sichtbare Kürzungen, etwa in Paderborn/Lippstadt und Bremen. Für den Sektor ist damit klar: Die Nach-CityLine-Phase ist noch nicht abgeschlossen.