Airlines weltweit haben 2025 insgesamt 24,5 Milliarden US-Dollar für die Abwicklung von Zahlungen ausgegeben. Die von der International Air Transport Association (IATA) in Macao veröffentlichten Daten beziehen sich auf Verkäufe von 1,05 Billionen US-Dollar. Die durchschnittlichen Zahlungskosten beliefen sich damit auf rund fünf US-Dollar je Passagier und lagen über der für 2026 erwarteten Nettomarge von 4,50 US-Dollar je Passagier.
Die Zahlungskosten stiegen gegenüber 2023 um 10,4 Prozent und damit schneller als die Reiseumsätze, die im selben Zeitraum um 7,7 Prozent von 977 Milliarden auf 1,05 Billionen US-Dollar zunahmen. Von den Gesamtkosten entfielen 20,7 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 84,5 Prozent auf direkte Zahlungsgebühren. Weitere 2,9 Milliarden US-Dollar entstanden durch betriebliche Aufwendungen für Zahlungssysteme, verzögerten Cashflow, Personal und Compliance. 900 Millionen US-Dollar gingen durch Betrug oder nicht eingezogene Umsätze verloren.
Kartenzahlungen waren mit durchschnittlichen Gebühren von 2,53 Prozent die teuerste Zahlungsoption. Der geschätzte Durchschnitt über alle Methoden lag bei 1,97 Prozent, während die günstigsten Optionen rund 0,01 Prozent kosteten. Die IATA empfiehlt Airlines daher, Zahlungsarten nicht nur nach dem Komfort für Kunden, sondern auch nach Kosten, Liquidität, Betrugsrisiken und betrieblichen Anforderungen zu bewerten. Bei Zusatzleistungen scheitert zudem etwa jeder fünfte Kaufversuch an einer abgelehnten Zahlung, wenn keine alternative Zahlungsoption angeboten wird.