Die Regierung von Äquatorialguinea hat Lufthansa Consulting mit einer Rahmenvereinbarung beauftragt, die Zukunft von Ceiba Intercontinental zu prüfen. Im Fokus steht eine Weichenstellung zwischen tiefem Umbau des defizitären Staatscarriers und der Gründung einer neuen Nationalairline, die Vermögen und Betrieb übernehmen könnte.
Die Analyse soll den gesamten Luftverkehrsmarkt des Landes einbeziehen und eine belastbare Handlungsoption für Flotte, Governance und Finanzierung liefern. Ceiba fliegt derzeit nur mit einem Boeing 737-800 und einer ATR 72-500; weitere Flugzeuge stehen am Boden. Parallel laufen Überlegungen zu einer Flottenerneuerung mit ATR-Maschinen. Für den Sektor ist das mehr als ein Sanierungsfall: Malabo entscheidet, ob Ceiba als Plattform überlebt oder durch ein neues Betreiberkonzept ersetzt wird.